Bereits unter seinen Zeitgenossen hatte Thomas Gegner, im Wesentlichen aus drei Gründen:

-          Bettelorden wie Franziskaner und Dominikaner waren damals noch eine relativ neue Sache. Mit Berufung auf Paulus, vor allem 2 Thess 3, 10-13 („Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“) wurde diese Lebensform von vielen abgelehnt.

-          Auch Aristoteles als Grundlage der Theologie war damals noch nicht allgemein akzeptiert.

-          Vor allem die Theologen der Franziskanischen Schule kritisierten Thomas als zu intellektuell und philosophisch.

 

Trotz dieser Kritiken wurde Thomas schnell zum bedeutendsten Theologen des Mittelalters. Die Mehrzahl der Intellektuellen des 14. und 15. Jahrhunderts berief sich auf ihn.

 

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