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Aus dieser Verbindung von Glaube und
Vernunft entstand die scholastische Argumentation, die für die Theologie des
Mittelalters und der frühen Neuzeit so kennzeichnend war. Dabei wurden für
jede einzelne Frage der Theologie Argumente und Gegenargumente vorgebracht,
worauf die Zusammenfassung, die Conclusio des Meisters und die
Widerlegung der von ihm abgelehnten Argumente folgte. |
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Thomas zerlegte in seinen Summae so
jeden Einzelbereich der Theologie in zahlreiche Einzelthemen, wobei er jede
aus seiner Sicht überhaupt denkbare Frage behandeln wollte. Ein Beispiel
werde ich euch zeigen: Bereits zur Zeit des Thomas wurde diskutiert, ob man
die Theologie überhaupt sinnvollerweise Wissenschaft nennen kann. |
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