Glaube und Vernunft haben bei Thomas und seinen Nachfolgern jeweils eine eigene Berechtigung: Während der Sinn des Lebens nur aus dem Glauben erschlossen werden kann, ist die Vernunft nötig, um die Offenbarung richtig zu verstehen.

Im Glauben kann man nur gegenüber anderen Gläubigen argumentieren. Hier gilt als Argument der geoffenbarte Glaube, die Bibel oder die Kirchenväter.

In der Vernunft gilt als Argument dagegen die Ratio, das vernünftige Argument. Die Vernunft ist grundsätzlich auch Nichtgläubigen zugänglich.

 

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