Was aber bedeutet Thomas für uns noch?

Nun, dass zu jeder wissenschaftlichen Argumentation These und Gegenthese gehören, wissen wir. Ebenso klar ist oder sollte sein, dass der Glaube in der Heiligen Schrift und der Lehre der Kirche gründen muss, wenn er katholisch ist – ansonsten wird letztlich das Reden von Gott beliebig. Das ist gemeint mit dem ersten Teil unseres Wahlspruchs: In necessariis Unitas…

Wollen wir allerdings als Christen, als Katholiken und als katholische Wissenschaftler erstgenommen werden, so ist ein Weiterdenken auf dieser Grundlage nötig.

In diesem Zusammenspiel von Aufbauen auf der Grundlage des Glaubens und rationaler Argumentation auf dieser Basis sowie Ernstnehmen auch der Gegenargumente kann der hl. Thomas uns heute noch ein Vorbild sein.

 

Ich danke Ihnen und euch für die Aufmerksamkeit.

 

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